| Bereich | Umweltmanagement |
| Zeitraum | 1997-2000 |
| Land | Österreich |
| Auftraggeber | EU (Life), Amt der NÖ Landesregierung, Bundesministerium für Umwelt, 3 Gemeinden in NÖ |
| Inhalt | Ziel des Projektes war es die Anwendbarkeit der EMAS-Verordnung auf kommunale Strukturen zu erforschen. In den niederösterreichischen Gemeinden Bruck an der Leitha, Ebreichsdorf und Ternitz sollten zu diesem Zwecke kommunale Managementsysteme zur nachhaltigen Verbesserung der Umweltsituation in den Gemeinden erarbeitet werden. Weiters sollten die im Projekt gemachten Erfahrungen in die Sektorenerweiterungsverordnung (SEV 1998) einfließen. Zur Festlegung der kommunalen Standorte für die ein Umweltmanagementsystem aufgebaut werden sollte, wurde im ersten Schritt zu den Themen Organisation des kommunalen Umweltschutzes, Siedlungsökologie, Energie und Klimaschutz, Wasser, Beschaffung und Abfall Checklisten erstellt. In Zusammenarbeit mit Gemeindemitarbeitern wurden anhand dieser Grundlagen die Umweltsituation der Gemeinden erörtert und die Standorte zur detaillierten Bearbeitung definiert. Die Einführung der standortbezogen Umweltmanagementsysteme erfolgte entsprechend den Anforderungen der EMAS-Verordnung. Nach einer umfassenden ersten Umweltprüfung an den Standorten wurden umfassende Daten betreffend der Umweltauswirkungen erhoben. Auf dieser Grundlage wurde für jeden der Standorte eine Umweltleitbild festgelegt und ein Handbuch mit den Verfahrensanweisungen des Umweltmanagementsystems erstellt. Durch die Bearbeitung in den Gemeinden konnten zum Teil beträchtliche finanzielle Einsparungen geltend gemacht werden sowie eine langfristige Verbesserung der Umweltsituation eingeleitet werden. |

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