Projekt: NÖ Landhaus St. Pölten

  • Technische Daten
  • Auftraggeber:NÖ Landeshauptstadt Planungsgesellschaft mbH
  • Zeitraum:Planung: 1991 - 2000; Bauzeit: 1992 - 2005

Auf Grund einer Ideenfindung eines Energie-konzeptes für das NÖ Landhaus wurde die Allplan unter 20 Bewerbern von einer internationalen Jury einstimmig zum Sieger gekürt. Es wurde durch eine Computersimulation das Gebäude bauphysikalisch optimiert und der Energieeintrag nachvollziehbar wesentlich reduziert.

Das Regierungsviertel des Landes NÖ ist für 3.000 Landesbedienstete und Besucher auf einem Areal von 25.000 m² errichtet. Höchste Anforderungen wurden an die akustischen Bedingungen im Plenarsaal und in den Sitzungssälen ebenso gestellt wie an die Sicherheits- und Medientechnik. Bild- und Tonaufzeichnungen in bester Qualität werden an eigens mit dem ORF abgestimmten Übergabestellen den Berichterstattern zur Verfügung gestellt.

Alle gebäudetechnischen Planungen der Gewerke HKLSE, Schwachstrom, MSR, Gebäudeleittechnik, Brandmeldeanlagen, Sicherheits- und Zutrittskontrollen, Rundfunk-übertragungseinrichtungen wurden durch die Allplan geplant und ausgeschrieben. Ebenso wurde die detaillierte Führungsplanung und die Freigabe der Montagepläne von der Allplan durchgeführt.

 

Wesentliche Technische Daten

  • 112 Klima- und Lüftungsgeräte mit 1.420.000 m³/h Förderleistung
  • 54 Brandrauchentlüftungsanlagen fördern 1.372.000 m³/h
  • 18 UFO- Stationen mit einer Gesamtleistung von 10,3 MW
  • 5.500 Radiatoren werden von 360 Pumpen und 50 km Verrohrung versorgt
  • Durch 3 luftgekühlte Kompressoren und der Heizkältemaschine werden 2,0 MW Kälte erzeugt
  • Mittels getrennter Trink/Nutzerwasserversorgung von einer Regenzisterne und 7 Brunnen werden jährlich 144.200 m³ an Stadtwasser gespart.
  • 1.700 m³/h Abwasser wird mit 3 Großhebe-werken abgeführt
  • 4 Netzersatzanlagen liefern insgesamt 1.700 kVA Notstrom
  • Der Normalstrombedarf (10.260 kVA) wird von 4 Stationen mit 1.250 km Kabel verteilt.
  • 10.000 Brandmelder und 350 Wandhydranten dienen als Objektschutz.
  • Alle HKLSE- Anlagen werden mit einer GLT- Anlage überwacht und optimiert (10.000 Datenpunkte).
  • Für EDV & Telekommunikation sind 13.000 Einzelauslässe mit 600 km Kategorie-5-Verkabelung, 18 km Lichtwellenleiter und 8,5 km Telefonverkabelung verlegt.